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Das Lernen im Grundschulalter ist noch nicht gedanklich abstrakt, sondern bildhaft konkret. Bilder, die die Schüler innerlich bewegen können, ermöglichen es, ein Gefühl für die Erscheinungen der Welt auszubilden und sie daran zu begreifen. Rudolf Steiner (1861 - 1925, Begründer der Waldorfschule) warnte davor, Kinder zu früh in Mehr- und Minderbegabte zu klassifizieren."Denn wir werden die Erfahrung machen, dass die sogenannten Minderbegabten meistens nur später begreifen" . Seine Empfehlung lautete: Die Begrenzung zwischen den einzelnen Klassenstufen weniger scharf sein zu lassen und Kinder möglichst lange gemeinsam lernen zu lassen. Dann wirft er "Lichter hinüber zu den Lehrplänen gegenwärtiger Schulen, damit wir den Kompromiss ordentlich brav schließen können". Man kann die Frage stellen, was im heutigen Waldorflehrplan auf den "braven Kompromiss" mit damaligen Lehrplänen, was auf die Ideale der Waldorfpädagogik zurückzuführen ist. mehr zu den Lehrplänen
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